QR-Codes im Marketing: So bringen sie Kunden vom Papier auf deine Website
Ein QR-Code ist die kürzeste Verbindung zwischen gedruckter Werbung und deiner Website. Ein Scan mit der Handykamera genügt, und dein Kunde landet auf der richtigen Seite, im WLAN oder mit deinen Kontaktdaten im Adressbuch. Mit dem Generator oben erstellst du deinen Code in einer Minute. Hier liest du, wie du ihn so einsetzt, dass er auch wirklich gescannt wird.
Wofür du QR-Codes im Marketing nutzt
QR-Codes lohnen sich überall dort, wo Menschen gerade etwas in der Hand halten oder vor etwas stehen und mehr wissen wollen.
- Flyer und Plakate: Der Code führt zur passenden Landingpage, zum Gutschein oder zur Anmeldung. Das ist bequemer als eine abgetippte Adresse.
- Visitenkarten: Ein Kontakt-Code speichert Name, Telefon, E-Mail und Website direkt im Adressbuch.
- Verpackungen und Produkte: Aufbauanleitung, Pflegehinweise, Rezeptideen oder ein Video zum Produkt.
- Café, Praxis, Ferienwohnung: Ein WLAN-Code verbindet Gäste ohne Passwort-Diktat.
- Schaufenster und Aufsteller: Speisekarte, Öffnungszeiten, Terminbuchung oder Bewertungsseite.
- Messen und Events: Infomaterial digital mitgeben statt Kataloge zu schleppen.
So erstellst du deinen QR-Code
- Art wählen: Link, Text, WLAN oder Kontakt.
- Inhalt eingeben: Bei Links am besten eine eigene Landingpage statt der Startseite wählen. Wer scannt, will genau das sehen, was auf dem Flyer versprochen wurde.
- Gestalten: Farbe, Hintergrund und optional dein Logo. Die Vorschau zeigt sofort, wie der Code aussieht.
- Testen und herunterladen: PNG für Website, E-Mail und Social Media, SVG für die Druckerei. SVG ist eine Vektorgrafik und bleibt in jeder Größe gestochen scharf.
Erfolg messen mit UTM-Parametern
Bei gedruckter Werbung ist die Frage oft: Hat der Flyer überhaupt etwas gebracht? Mit UTM-Parametern bekommst du die Antwort. Das sind kleine Zusätze an der Adresse, die deine Webanalyse (zum Beispiel Google Analytics oder Matomo) auswertet.
| Parameter | Wofür | Beispiel |
|---|---|---|
| Quelle (utm_source) | Woher kommt der Besuch? | flyer |
| Medium (utm_medium) | Welcher Kanal? | qr-code |
| Kampagne (utm_campaign) | Welche Aktion? | sommerfest |
Klapp im Generator „Kampagne messen“ auf und trag die drei Werte ein. Die fertige Adresse siehst du unter der Vorschau. Nutze für jedes Werbemittel eigene Werte, dann vergleichst du Flyer, Plakat und Anzeige direkt miteinander.
Größe, Farbe, Logo: damit jeder Code funktioniert
Ein QR-Code, der nicht scannt, ist schlimmer als gar keiner. Diese Regeln sorgen dafür, dass es klappt.
Größe: Für Drucksachen gilt eine Mindestgröße von etwa 2 × 2 cm. Als Faustregel für den Abstand gilt: Der Scanabstand sollte höchstens zehnmal so groß sein wie die Breite des Codes.
| Werbemittel | Typischer Abstand | Code mindestens |
|---|---|---|
| Visitenkarte, Flyer | ca. 20 cm | 2 cm |
| Plakat an der Wand | ca. 1 m | 10 cm |
| Banner auf der Messe | ca. 5 m | 50 cm |
Kontrast: Dunkler Code auf hellem Hintergrund funktioniert am zuverlässigsten. Helle Codes auf dunklem Grund liest nicht jede Kamera-App zuverlässig. Der Generator warnt dich, wenn der Kontrast zu knapp wird.
Rand: Rund um den Code braucht es eine freie Fläche, die „Ruhezone“. Lass beim Layout Platz und setz keine Texte oder Bilder direkt an den Code.
Logo: Ein Logo in der Mitte macht den Code wiedererkennbar. Das funktioniert, weil QR-Codes Fehler ausgleichen können. Mit Logo stellt der Generator deshalb automatisch die höchste Fehlerkorrektur ein.
Statisch oder dynamisch?
Der Generator erstellt statische QR-Codes. Der Inhalt steckt direkt im Code. Das hat zwei Vorteile: Der Code funktioniert ohne Umweg über einen fremden Server, und er läuft nie ab.
Dynamische Codes führen dagegen erst zu einem Dienst, der dann weiterleitet. Damit kannst du das Ziel nachträglich ändern. Der Haken: Der Code funktioniert nur, solange der Dienst läuft und bezahlt wird.
Für die meisten Drucksachen reicht ein statischer Code völlig. Wenn sich das Ziel ändern könnte, nutzt du einfach eine eigene Adresse wie deine-website.de/aktion als Ziel. Diese Seite kannst du jederzeit selbst umleiten.
Woher kommt der QR-Code?
Den QR-Code hat das japanische Unternehmen DENSO WAVE 1994 entwickelt, ursprünglich für die Autoindustrie. „QR“ steht für „Quick Response“, also schnelle Antwort. DENSO WAVE hat auf die Durchsetzung seiner Patente verzichtet. Deshalb kann heute jeder QR-Codes frei erstellen und nutzen.
Häufige Fragen
Läuft ein QR-Code ab?
Nein. Ein statischer QR-Code wie aus diesem Generator funktioniert dauerhaft. Er funktioniert nur dann nicht mehr, wenn die Zielseite verschwindet. Plane deshalb eine Adresse ein, die du langfristig betreibst.
Ist der QR-Code-Generator kostenlos?
Ja. Du kannst beliebig viele Codes erstellen und herunterladen, auch für kommerzielle Zwecke. Alles läuft direkt in deinem Browser.
Welches Format nehme ich für den Druck?
SVG. Das ist eine Vektorgrafik, die in jeder Größe scharf bleibt. Druckereien und Grafikprogramme wie InDesign, Illustrator oder Affinity können SVG direkt verarbeiten.
Warum lässt sich mein QR-Code nicht scannen?
Meist liegt es an zu wenig Kontrast, einem zu kleinen Code oder einer fehlenden freien Fläche drumherum. Auch ein sehr großes Logo kann stören. Teste den Code immer mit mehreren Smartphones, bevor du druckst.
Wie funktioniert ein WLAN-QR-Code?
Der Code enthält Netzwerkname, Verschlüsselung und Passwort. Nach dem Scan fragt das Smartphone, ob es sich verbinden soll. Das klappt mit aktuellen iPhones und Android-Geräten über die normale Kamera-App.