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Was Sie von Donald Trump für Ihr E-Mail-Marketing lernen können

Trump

Trump kann man mögen oder nicht. An seiner Cleverness sollte Sie allerdings nicht zweifeln. Und: Für Ihr E-Mail-Marketing können Sie sich einiges abschauen!

Donald Trump polarisiert. In seinen Reden spitzt er jeden Sachverhalt so zu, dass beim Hörer nur noch die Essenz des Inhaltes übrig bleibt. Eben das, was aus seiner Sicht wirklich wichtig ist. Viele Worte braucht es dazu nicht. Aber Trump ist nicht faul. Jede einzelne seiner Silben plant der Präsident ganz genau. Jeder Buchstabe kommt an die Stelle, an der er am besten wirkt.

Und genau das müssen Sie machen, um Ihre Botschaft in E-Mails an Ihre Kunde zu bringen. Denken Sie daran: Kunden warten nicht unbedingt auf Ihre Nachricht. Und wenn Sie Ihre E-Mail verschicken, konkurriert diese mit anderer elektronischen Post um Aufmerksamkeit. Was Kunden ganz bestimmt nicht wollen: Lange Sätze entschlüsseln. Nein! Sie wollen kurz und prägnant wissen, worum es geht. Und welchen Nutzen das Produkt für Sie hat.

Und hier kommt noch einmal der heiß diskutierte Trump ins Spiel. Er macht es wie oben beschrieben. Ohne das ihm sein Publikum lange zuhören muss, weiß es, was er will. Sogar seine Gegner können nicht anders, als die Botschaft zu erfassen.

Den Leuten aufs Maul schauen

Aber was genau macht die Sätze von Trump so einprägsam? Gut, dass sie kurz sind, stand jetzt hier schon etliche Male. Sie sind aber noch etwas anderes: Sie sind einfach. Trump orientiert sich nicht an der klassischen Sprache von Politikern. Er schaut den Leuten aufs Maul und spricht dann genau so. Wenn Sie das in Ihren Marketing-Mails ausprobieren, werden Sie schnell feststellen: Ihre Texte werden häufiger gelesen! Lassen Sie die Fachsprache weg, vertrauen Sie nicht der klassischen Werbesprache. Erzählen Sie Hans und Inge von Ihrem Produkt. Und zwar so, als würden Sie bei den beiden am Küchentisch sitzen.

Im Alltag können Sie das ganz leicht testen. Lesen Sie Ihre Texte laut. Klingen Sie gestelzt? Falls ja, dann müssen Sie noch einmal über das Geschriebene schauen. Sind vielleicht die Sätze zu lang? Verwenden Sie Wörter, die Sie in einem Dialog niemals sprechen würden? Dann raus damit! Bauen Sie Ihren Text noch einmal um.

Aber von Trump können wir noch mehr lernen. Er selbst ist reich. Trotzdem schafft er es mit seinen Reden das untere Drittel der Gesellschaft anzusprechen, ohne das eine Neiddebatte entsteht. Warum? Nun, er setzt mit seinen Themen in deren Lebenswelt an. Er erklärt nicht lange, warum die E-Mails von Clinton unter Umständen doch nicht richtig gewesen sein könnten. Nein, er greift sie direkt an. Genauso, wie es sein Publikum auch macht. Sie ist schuld, sie hat etwas falsch. Würden wir das machen, kämen wir ins Gefängnis. Und das überzeugt seine Hörer – und auch ein paar von den Menschen, die ihn einfach nur im Fernsehen sehen.

Und jetzt kommen wir wieder zurück zum E-Mail-Marketing. Sicher ist es nicht das Allheilmittel, alles auf knappe Zusammenhänge zu reduzieren. Das wird Ihrem Produkt sicher nicht gerecht. Aber es lohnt sich, zu schauen, welche Probleme Ihre Kunden in Ihrem Alltag haben.

So werden Sie zum Problemlöser und gewinnen mehr Leser

Gehen Sie auf die Straße, belauschen Sie Menschen in der U-Bahn und lesen die BILD. Letzteres mag komisch klingen. Aber die Redakteure dieser Zeitung sind sehr nah an Ihren unzähligen Lesern dran. Sie kennen die Themen, die Hans und Inge bewegen, und greifen Sie auf. Damit machen Sie eine Arbeit, von der Sie in Ihren E-Mails profitieren können. Sie liefern Ihnen quasi frei Haus das, was die Menschen bewegt. Und das können Sie für sich nutzen.

Sie müssen sich fragen, was kann mein Produkt oder meine Dienstleistung für die Menschen tun, wie kann ich Ihre Sorgen aufnehmen? Das macht Ihnen zu Beginn vielleicht etwas Mühe, aber nach einiger Zeit wird es Ihnen immer besser gelingen.

Hier ein Beispiel, um die Strategie zu verdeutlichen. Nehmen wir an, Sie betreiben einen Shop für Wellness-Gutscheine. Nehmen wir weiter an, in den vergangenen Tagen hat sich ein Terroranschlag ereignet. So könnte die Betreffzeile lauten: Leben Sie jeden Tag, als wäre es Ihr Letzter. Klingt weit hergeholt? Ist es vielleicht auch – aber Sie werden sehen, die Taktik geht auf.

Kontinuität ist Erfolgsgarant im E-Mail-Marketing

Und noch eine weitere Sache können Werber von Trump lernen: Steter Tropfen höhlt den Stein. Der Amerikaner achtet peinlich genau darauf, auch wirklich an jedem Tag im Fernsehen präsent zu sein. Egal ob es mit einem persönlichen Auftritt oder einem Tweet, der zum Tagesgespräch geworden ist. So sorgt er dafür, dass seine Person und seine Thesen bei den Amerikanern stets im Gedächtnis bleiben. Oder wissen Sie so genau, wofür Hillary Clinton wirklich steht? Nein. Aber bei Trump wissen Sie sicher so einiges – er will eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten, er mag keine Muslime und so weiter.

Und genau das brauchen Sie auch für Ihr Marketing. Sie müssen ständig bei Ihren Kunden präsent sein. Sich und Ihre Marke immer und immer wieder ins Gedächtnis rufen. Das geht nur dann, wenn Sie am Ball bleiben. Wer nur einmal im Jahr einen Newsletter verschickt, der kann es auch gleich bleiben lassen.

Egal wie viel Mühe in Inhalt und Gestaltung geflossen sind. Die Empfänger löschen die E-Mail und vergessen Sie auch gleich wieder. Also sorgen Sie dafür, dass Ihre Kunden regelmäßig von Ihnen hören. Sie müssen immer wieder Ihr Produkt und dessen Vorteile in Erinnerung rufen – und Neuigkeiten anbieten. Welche Frequenz dann die richtige ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Da kommt es auf Sie an. Probieren Sie es aus und praktizieren Sie erfolgreiches E-Mail-Marketing.

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